Blitzen mit Umgebungslicht

Bei den nachfolgenden geblitzten Bildbeispielen bin ich bewusst von der Standardeinstellung von 1/60 Sekunde abgewichen. Das Einbeziehen des vorhandenen Umgebungslicht modelliert zum einen das Hauptmotiv besser und durch den farblich hervortretenden Hintergrund wirk das Bild nicht "totgeblitzt".

 

1/60 Sekunde - Blende 11 - Blitz mit aufgesetztem Diffuser von vorne

Motiv ist "totgeblitzt".

1/30 Sekunde - Blende 11 - Blitz mit aufgesetztem Diffusor von vorne

Die etwas längere Verschlusszeit macht das  Umgebungslicht schon etwas sichtbar.

 

1/15 Sekunde - Blende 11 - Blitz mit aufgesetztem Diffusor von vorne

Hier gewinnt das Bild vom Grün des Hintergrundes und von der verbesserten Ausleuchtung des Hauptmotivs.


Mehr Umgebungslicht mit einzubeziehen ist natürlich auch mögich, wenn neben einer Verlängerung der Verschlusszeit eine größere Blendeöffnung gewählt würde. Aber gerade bei Makroaufnahmen ist das nur bedingt möglich da meist mehr Tiefenschärfe erwünscht ist.

Durch die kurze Abbrenndauer des Blitzgerätes, meist 1/1000 Sekunde oder noch wesentlich  kürzer,  wird bei richtiger Fokussierung das Motiv gestochen scharf abgebildet. Allerdings sollte bei längeren Verschlusszeiten die Kamera relativ ruhig gehalten werden um Doppelkonturen zu vermeiden.

Blitzvorsätze - erhältlich in allen Varianten - sorgen für eine etwas weichere Ausleuchtung.

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