Lightroom Workshop - 22. und 29.11.2017

 

Ich werde an zwei Abenden das Programm Adobe Lightroom für die interessierten Teilnehmer unter die „Lupe“ nehmen. Da sich bei den Versionen LR 4 bis zum allerneuesten LR CC Classic von der Bedienung, sowie von der Benutzeroberfläche her sehr wenig getan hat und sich die Neuerungen ebenfalls in Grenzen halten, können sich auch die Besitzer einer älteren Version angesprochen fühlen. Das Mitbringen eures eigenen Rechners macht wenig Sinn.

Ich werde meinen persönlichen „Workflow“ in gestraffter Ausführung vortragen, dokumentieren und die Unterlagen den Kursteilnehmern anschliessend zur Verfügung zu stellen.

 

Am ersten Abend möchte ich aufzeigen, welche Möglichkeiten LR allgemein zu bieten hat. Die Organisation der Bilder sowie verblüffende Bildverbesserungen – sprich ein schmackhaft machen von LR - stehen im Vordergrund. In der darauffolgenden Woche geht’s tiefer ins Detail. Zudem können im Vorfeld Fragen deponiert werden, welche ich versuche an Hand von Bildbeispielen zu beantworten.

Teilnehmer, welche nur den zweiten Termin nützen möchten haben die Möglichkeit allfällige Fragen mir per E-Mail zukommen zu lassen.

 

Folgenden Themen beabsichtige ich zu behandeln:

 

Katalogprinzip und was dabei zu beachten ist.

Die Benutzeroberfläche auf ein aufgeräumtes Erscheinungsbild einrichten.

Voreinstellungen und Katalogeinstellungen anpassen.

 

Bibliothekmodul

 

Bilder importieren und bei Bedarf bereits Anpassungen mit einbetten.

Bilder verwalten, Stichworte, Bewertungen etc. vergeben und mit einer umfangreichen Filterfunktion suchen und darstellen zu lassen.

Exportierschaltfläche (Fotos für Ausbelichtung, Internet, Facebook etc. )

 

Entwickelnmodul

 

Demos der in LR zur Verfügung stehenden Werkzeuge wie:

Grundeinstellungen (Weissabgleich, Helligkeit, Kontrast, Kontrast, Klarheit etc.)

Gezielt einzelnen Farben in Sättigung, Luminanz und Farbton steuern.

Farbbilder in Schwarzweiss umwandeln sowie Teiltonungen vornehmen.

Schärfen und Bildrauschen minimieren.

Objektivkorrekturen vornehmen (Stürzende Linien, Chromatische Abberation etc.)

Bilder freistellen, Verlaufsfilter anwenden sowie störende

Elemente retuschieren.

Einen besonderen Stellenwert nimmt für mich in LR der Korrekturpinsel ein. Er erlaubt gezielt einzelne Bildpartien getrennt von den anderen zu bearbeiten. Seit der Einführung dieser genialen Funktion erübrigt sich in vielen Fällen eine zusätzliche Bearbeitung in Photoshop oder ähnlichen

Programmen.

 

Termin:

Teil 1  Mittwoch, 22.November 2017  19:30 Uhr

Teil 2  Mittwoch, 29. November 2017  19:30 Uhr

 

Ort:

Firma  Ammannbau Nenzing, Gewerbestrasse 1

 

Kosten:

1 Abend   20 Euro, 2 Abende 30 Euro

 

 

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.

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Workshop - Einfach zu bedienendes, kostenloses Bildbearbeitungsprogramm

Ich bin auf das Bildprogramm "Faststone Image Viewer 6.4" gestoßen und ich habe mich dazu entschlossen diese Software bei Interesse künftig in einem drei Stunden dauernden Workshop den Interessierten näherzubringen.

Ihr werdet euch fragen wie dies in wenigen Stunden  möglich ist. Hier meine Antwort: Ich vermittle euch einen umfangreichen Überblick über die Funktionen. Zudem  erhält ihr von mir eine DVD,  auf der alles von mir gezeigte mit Fallbeispielen und den dazugehörigen Bilddateien enthalten ist.

 

Ort: Mittelschule Götzis, St. Ulrichstr. 20

Termin: Freitag, den 20. Oktober 2017, 18:30 bis 21:30 Uhr

Kosten: Euro 35,00

Ich persönlich verwende seit Jahren Adobe Photoshop, der "Platzhirsch" unter den Bildbearbeitungsprogrammen. Dazu von der selben Firma Adobe Lightroom für die Bilderverwaltung.

Bei beiden Programmen - vor allem beim erstgenannten - habe ich unzählige Stunden damit verbracht, dieses kennen zu lernen und damit zu arbeiten. Eine tolle Sache, aber nicht jeder möchte sich das antun, bzw. hat auch bezüglich auf das Endergebnis so hohe Ansprüche.

Nun habe ich ein Programm ausfindig gemacht, noch dazu kostenlos, was für den Normalverbraucher geradezu massgeschneidert ist und welches ich euch vorstellen möchte und weiter unten mit etlichen Bildbeispielen untermauert habe.

 

Öffne nachstehenden Link um diese Software kostenlos herunterzuladen:

 

http://www.chip.de/downloads/FastStone-Image-Viewer_16554652.html

 

 

Was mir besonders gut gefällt:

 

  • An die Systemvoraussetzungen werden keine extrem hohen Ansprüche gestellt.
  • Das Programm besteht seit über 10 Jahren und wird oft upgedatet.
  • Alles sehr übersichtlich angeordnet .
  • FastStone Viewer kann mit den meisten Dateiformaten (Raw, psd .. etc.) etwas anfangen, was beiweitem nicht selbstverständlich ist.
  • Kann bis zu einem gewissen Grad auf die eigenen Ansprüche angepasst werden.
  • Anpassbarer Retuschierpinsel der seine Aufgabe sehr gut macht.
  • Fehlbelichtete Bilder mit einem Klick, aber natürlich auch individuell anpassbar.
  • Stapelverarbeitung: Diverse Änderungen an einem Bild, wie beispielsweise die Reduktion auf eine kleineres Bildformat, schärfen und vieles mehr geht in einem Aufwischen.
  • Viele, aufgerufene Menüpunkten besitzen eine erweiterte Funktion, um noch individueller Anpassungen vorzunehmen.
  • Die Möglichkeit dem Bild Text, individuelle Rahmen etc. hinzuzufügen, ist sehr gut gelöst.
  • Das Progamm ist für den Eigendarf kostenlos, es kann jedoch eine Spende an den Hersteller überwiesen werden. Ich habe, nachdem ich stundenlang getestet habe und angenehm überrascht war, 15 US-Dollar überwiesen.

Hier die Merkmale aufgelistet von der Softwarefirma:

 

  • Bildbetrachter im vertrauten Windows-Explorer-Design
  • Unterstützt die bekanntesten Bildformate: JPEG, BMP, GIF, PNG, TIFF, PCX, TGA, JPEG2000, PSD, EPS, WMF, CUR und ICO
  • Unterstützt die RAW-Bildformate folgender Digitalkameras: Canon (CRW, CR2), Nikon (NEF), Pentax (PEF), Fuji (RAF), Minolta (MRW), Olympus (ORF), Sony (SRF, SR2, ARW), Panasonic (RW2) and Adobe (DNG)
  • Echter Vollbild-Betrachter mit Vergrößerungsfunktion und außergewöhnlichen Menüs, die erst dann ausklappen, wenn sie benötigt werden
  • Kristallklare und anpassbare Lupenfunktion
  • Einzigartige Funktion zur Entfernung des “Rote-Augen-Effektes” mit vollkommen natürlich aussehendem Ergebnis
  • Bildveränderungswerkzeuge: Größenänderung, Drehen/Spiegeln, Beschneiden, Schärfen/Weichzeichnen, Helligkeit/Kontrast usw
  • Elf Bearbeitunsalgorithmen zur Auswahl bei der Größenänderung
  • Farbeffekte: Graustufen, Sepia, Negativ, Rot-/Grün-/Blue-Anpassung
  • Spezialeffekte: Wasserzeichen, Anmerkungen, Schatten, Rahmen, Relief, Verzerrungen, Morphing, Wellen
  • Vielstufige Zurück-/Wiederherstellen-Funktion
  • Ein-Klick-Funktion für Komplettbild/1-zu-1-Darstellung
  • Bildverwaltungsfunktion einschließlich Markierungsmöglichkeit, Drag-and-Drop-Funktion sowie Unterstützung von Kopieren/Verschieben in andere Ordner
  • Histogramm-Anzeige mit Farbenzählung
  • Vergleich von bis zu vier Bildern nebeneinander zur Auswahl des besten Bildes
  • Unterstützung der EXIF-Bilddaten einschließlich der Möglichkeit des Einfügens von JPEG-Kommentaren
  • Konfigurierbare Stapelverarbeitung zur Konvertierung/Umbenennung ganzer Bildsammlungen
  • Erzeugung von Dia-Schaus mit mehr als 150 Übergangseffekten und Musikunterstützung (MP3, WMA, WAV...)
  • Effektive Erzeugung von Bildanhängen für das Versenden per E-Mail
  • Bild-Druck-Funktion mit konfigurierbarem Ganzseiten-Layout
  • Erzeugung professioneller Kontaktabzüge, frei konfigurierbar
  • Erzeugung bemerkenswerter künstlerischer Bildmontagen für individuelle Hintergrundbilder
  • Einlesen vom Scanner
  • Vielseitige Möglichkeiten für Bildschirmfotos
  • Leistungsfähige Speicherschnittstelle mit Steuerung und Vergleich der Bildqualität und –größe der erzeugten Dateien
  • Start von favorisierten Bildbearbeitungsprogrammen mit einem Tastendruck aus dem Bildbetrachter
  • Konfigurierbare Mausrad-Unterstützung
  • Wählbare Programmoberflächen
  • Unterstützung von Zwei-Bildschirm-Systemen
  • Und viel, viel mehr…

Dieser Screenshot zeigt den wichtigsten  Teil der Benutzeroberfläche. Diese kann wie hier abgebildet mit einem dunklen Hintergrund oder aber auch mit einem hellen Hintergrund konfiguriert werden.

 

 

1 - In diesem Abschnitt werden 1:1 die Ordner der Festplatte wiedergespiegelt.

2 - Das Menü mit zahlreichen, aufklappbaren Untermenü.

3 - Die gebräuchlischsten Befehle, visuell dargestellt.

4 - Hier kann nach Bilder oder Videos, sowie Dateikriterien gesucht werden.

5 - Vorschau der Dateien des jeweiligen Ordners, oder Einzelbild im Bearbeitungsmodus.

Das Aufhellen der unterbelichteten Bildteile bei starkem Kontrast, ohne dabei die Lichter (helle Partien) in Mitleidenschaft zu ziehen, ist für mich eines der allerwichtigsten Kriterien eines guten Bildbearbeitungsprogrammes.

FastStone Viewer macht dies ganz ordentlich.

Der Blaustich bei  diesen beiden Motiven lässt sich ohne großen Aufwand  beseitigen, unabhängig davon was in der Kamera eingestellt wurde.

Mit dem Kopierstempel kann in zwei bis max. drei Minuten das Geländer über dem Abgrund präzise retuschiert werden. Aber danach ohne Geländer  "Achtung Absturzgefahr" !

Benutzerdefinierte Rahmen mit unterschiedlicher Rahmenstärke- und Farbe, optional mit zusätzlichem Schlagschatten, sowie vorgefertigte Rahmenmotive sind möglich. Zugegeben, für den weissen Herzrahmen gäbe es geeignetere Motive als diese rustikale Brücke!  Weiters können Schriften in unterschiedlichsten Arten, Größen und Farben ins Bild eingefügt werden.

Bilder nachschärfen ist bei mir immer der letzte Arbeitsschritt, zumindest bei den Bildern welche ich auf irgendeine Art und Weise präsentiere. Und zwar sollte dieser Vorgang auf die jeweilige Bildgröße abgestimmt werden. In FastStone Viewer erfolgt dies sehr genau in einem erweiterten Untermenü inclusiv einer Vorschau.

Gerne bin ich bei entsprechender Anzahl von Interessenten  bereit, an einem Abend näher auf dieses Programm  einzugehen.  Kontaktiert mich a.loacker@aon.at in diesem Falle.

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.

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Nachlese Blitzlichtworkshop - November 2016

Bei einem von meinem letzten Workshops versuchte ich  meinen insgesamt 21 Teilnehmern die "optimale" Anwendung des Elektronenblitzgerätes im Innenraum  zu erläutern.

Primär gilt für mich  ......

das vorhandene Umgebungslicht so hell wie möglich miteinzubeziehen, um die  Atmosphäre beizubehalten. Weiters versuche ich das Aufsteckblitzgerät so wenig wie möglich direkt auf das Motiv zu richten. Mit diversen kleinen Reflektoren, Bouncer,  die Einbeziehung der Raumdecke oder der Raumwände halte ich die Lichtquelle (Blitzgerät) so groß wie möglich, um ein weiches, angenehmes Licht zu erzeugen. Bei allen hier gezeigten Bildbeispielen "schraubte" ich die ISO-Empfindlichkeit ausschliesslich  auf 800 ISO hoch, um wie bereits oben beschrieben das Raumlicht miteinzubeziehen.

 

Die  nachstehenden Bilder zeigen recht deutlich was ich dabei meine.

Aufsteckblitz, Programmautomatik,  ISO100,  Blende 5,6,  1/60 Sekunde (Standardbelichtungszeit)

 

Durch die Automatkeinstellungen ist die Dame im Vordergrund richtig belichtet. Das vorhandene Raumlicht im Hintergrund findet mit den obigen Einstellungen zu wenig Berücksichtigung.

Aufsteckblitz,  Zeitautomatk "A",  ISO800,  Blende 5,6,  1/30 Sekunde

 

Durch die manuelle Veränderung der ISO-Empfindlichkeit auf ISO800 gelangt mehr Licht auf den Sensor, was sich positiv auf den Hintergrund auswirkt und dem Bild mehr Atmosphäre verleiht. Bei beiden Bildern verwendete ich den direkt auf das Motiv gerichteten ca. 20x28cm großen weissen Aufhellreflektor der am Blitzgerät mittels Klettverschluß  montiert wurde.

Das eingebaute Blitzgerät von vorne direkt auf das Motiv gerichtet ohne jegliches "Weichmacherzubehör" erzeugt ein flaches, unschönes Licht und zusätzlichen Schatten auf den Hintergrund.

Hier stülpte ich einen kleinen, speziellen Stoffbouncer über den Blitzkopf welcher das Gesicht doch etwas besser modelliert.

Das Blitzgerät richtete ich in einem ziemlich steilen Winkel zur weissen 2,80 m hohen Raumdecke. Diese Variante sorgt für ein extrem weiches Licht. Die Augenpartie hat jedoch etwas zu wenig Licht abbekommen (Schatten in den Augenhöhlen).

Blitzgerät wiederum zur Decke gerichtet, jedoch sorgt ein zusätzlich montierter kleiner, ovaler Reflektor für deutlich mehr Licht in den Augenpartien. Auch mein bereits erwähnter Stoffbouncer eignet sich dazu bestens.


Achtet dass das reflektierte Licht sowohl von der Decke, als auch wie rechts angedeutet von der Zimmerwand vor dem Motiv auftrifft.

Hier hat sich unser Kursteilnehmer Peter freundlicherweise als Modell zur Verfügung gestellt. Blitz ohne jegliches Zubehör direkt von vorne ergibt ein flaches Licht. Da er sich nur ca. einen Meter vom Schrank entfernt befand, erzeugt das harte Licht von vorne zudem einen unschönen Schlagschatten.

Das Blitzgerät richtete ich  auf die hellgraue Seitenwand und gleichzeitig zur Raumdecke. Ich denke diese Kombination sorgt für eine ansprechende Ausleuchtung.

Blitz frontal von vorne. Durch die räumliche Distanz der vier Kursteilnehmer ist ein Lichtabfall nach hinten unumgänglich. Zwei Möglichkeiten gäbe es hier um Abhilfe zu schaffen. Ich könnte die vier Personen von rechts vorne, paralell zur Kamera ablichten, um eine gleichbleibende Blitzdistanz zu erreichen, oder wie auf dem folgenden Bild ....

Blitz im geeigneten Winkel zur Raumdecke gerichtet. Das Licht verteilt sich von dieser gleichmäßig auf alle vier Personen.

Abschließend ein paar Tipps zur Kamera/Blitzeinstellung:

 

  • Bei Kameras in gehobener Preisklasse kann im Menü im Automatikmodus "A" und "P" die längst mögliche Verschlusszeit mit welcher der Blitz auslöst eingestellt werden. 1/30 Sekunde wäre optimal. Die Betonung liegt auf "längst möglich". Sollte viel Umgebungslicht vorhanden sein stellt die Kamera natürlich auf kürzere Verschlusszeiten ein.
  • Einsteigerkameras bieten normalerweise diese Möglichkeit nicht. Diese sind generell mit der längsten Verschlusszeit von 1/60 Sekunde ausgestattet was auch in Ordnung ist.
  • Verwende ein Blitzgerät das für die  jeweiligen Kameramarke konzipiert wurde. Dieser "Computer" kommuniziert mit der Kamera und macht sehr viel richtig.
  • ISO800 ist wie schon mehrmals erwähnt bezüglich Umgebungslicht ein Stimmungsmacher.
  • Die höher gewählt ISO-Einstellung verlängert zudem die Blitzreichweite.
  • Verwendest du ein Festbrennweitenobjektiv mit einer hohen Lichtstärke (z.B. 1,4 - 2.0) kann mit die ISO-Einstellung etwas niedriger gewählt werden.
  • Sollte sich die Blitzbelichtungsmessung (nicht zu verwechseln mit der Dauerlichtmessung)  wegen extremen Kontrastunterschieden einmal irren, kann mit der +/- Korrekturtaste am Blitzgerät entgegengewirkt werden.
  • Normalerweise ist im Blitzmodus bei mir der Automatische Weissableich eingestellt. Wer sich die Mühe macht den Weissabgleich auf das Blitzsymbol umzustellen, gelangt ev. zu etwas wärmeren Farben.

Last but not least eine Aufstellung meiner kleinen aber nützlichen Helferlein. Zu beziehen bei Amazon oder auch über mich:

https://www.amazon.de/Kaavie-K-B23-Multifunktionalen-Klappbaren-Reflektor/dp/B00B2JRXT4/ref=pd_sim_107_4?_encoding=UTF8&psc=1&refRID=BV105CA1VHDWPWXBKNV9

 

Kann bei frontalem Blitzen durch die eingearbeiteten drei Dräht nach vorne verformt werden. Ideal wenn keine geeignete Zimmerdecke vorhanden ist.

 



https://www.amazon.de/Walimex-Universal-Diffusor-geeignet-Kompaktblitze/dp/B006MG3M24/ref=pd_sim_107_1?_encoding=UTF8&psc=1&refRID=BV105CA1VHDWPWXBKNV9

 

Dieses 5 Euroteil ist das Geld allemal wert. Kann universell eingesetzt werden und ist besser als die üblichen Kunststoffbouncer.


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Photoshop-Stapelverarbeitung: Verkleinern der Fotos für Web oder E-Mail

In meinen Workshops oder Fotokursen werde ich öfters mit der Frage konfrontiert, wie die Bilder für Internet und  E-Mail  abgespeichert werden müssen. Die Bilddateien sollten für den jeweiligen Verwendungszweck angepasst werden, damit sich  beispielsweise im Internet  die Ladezeiten in Grenzen halten, oder die E-Mailübertragung überhaupt funktioniert.

Den Ablauf in Adobe Photoshop werde ich euch nachstehend erläutern:

Öffne das Programm Photoshop. Nachstehender  Vorgang hat für alle CS-Versionen bis einschliesslich der aktuellen CC-Version Gültigkeit.

Gehe im Menü  auf  Datei > Skripten > Bildprozessor .  Anschliessend öffnet sich das nachstehenden Fenster in dem ihr die gewünschten Einstellungen treffen könnt.

Alternativ dazu können die Nutzer der Verwaltungssoftware "Adobe Bridge" zum selben Fenster gelangen. Hier erreicht ihr dasselbe mit den  Schritten   Werkzeuge > Photoshop > Bildprozessor.

zu Punkt 1:

Hier wähle ich den Ordner meiner Festplatte aus, auf dem sich meine Bilder in voller Auflösung befinden und welche ich beabsichtige in einem Aufwischen zu verkleinern.

 

 

zu Punkt 2:

In meinem Fall habe ich mir einen Ordner angelegt mit dem Namen Jimdo_etc\800px (Bilder für meine Webseite) auf dem die reduzierten Bilder gespeichert werden.

 

zu Punkt 3:

Übernehmt gegebenfalls  meine obigen Einstellungen. Die Komprimierungsstufe 7 ist für das Betrachten an einem Bildschirm  mehr als ausreichend. Möchte ich die Bilder in voller Bildschirmbreite präsentieren, wähle ich 1200 Pixel.  Bei Breite und Höhe bitte den selben Wert eingeben. Somit wird für Quer- und Hochformatbilder auf der langen Seite maximal dieser Wert verwendet.

 

Nun den Button Ausführen drücken. Nach der Abarbeitung kommt von Photoshop keine "Erfolgsmeldung", aber die Fotos befinden sich tatsächlich mit den vorgegebenen Größen im entsprechenden Ordner.

 

Stimmungsvolle Blitzlichtaufnahmen

Wer kennt nicht die Blitzlichtbilder bei denen der Vordergrund passt oder zu hell geraten ist, der Hintergrund jedoch zu wenig Licht abbekommt?

Wie diesem Problem entgegengewirkt werden kann werde ich in diesem Blogbeitrag erläutern.  Zusätzlich erkläre ich bei welchen Lichtverhältnissen auch im Freien das Verwenden eines Blitzgerätes von Vorteil ist.

Tauffeier Leon

Aufsteckblitz mit Zusatzreflektor, Blende 4, 1/60 Sekunde, ISO200. Die weiter entfernt sitzenden Personen bekommen durch die standardmäßige Kameraeinstellung zu wenig Licht ab.

Tauffeier Leon

Einstellungen wie beim Bild oben nur mit der ISO-Einstellung 800 und einer längeren Verschlußzeit von 1/30 Sekunde. Dadurch dominiert das spärliche, von den Fenstern hereinfallende Licht. 

Hochzeit Sarah und Robert

Die ISO 800 Einstellung sorgt für ausreichende Belichtung auch im hinteren Teil der Kirche. Durch die ISO 200 Einstellung hätte  sich  längere Verschlusszeit ergeben was ev. zu Verwacklungsunschärfen führt.

Der Aufsteckblitz ist dabei vorwiegend für die richtige Ausleuchtung des Vordergrundes zuständig.


Die Agape - eher der gemütliche Teile einer Hochzeit - fand bei leichtem Regen und im Schatten von grünen Laubbäumen statt. Ohne die zusätzliche Verwendung meines Aufsteckblitzes mit Reflektor wäre das Resultat eher bescheiden ausgefallen. 
Man möge mir die unterschiedlichen, nicht immer vorteilhaften Hintergründe nachsehen, da ich als Alleinfotograf beim nicht zu vermeidenden Durcheinander von über 130 Gratulanten keine Regie mehr führen konnte.
Belichtungsautomatik wie bei mir üblich auf "A". Diese sorgt für die richtige Belichtung der Umgebung. Der Aufsteckblitz natürlich in der TTL-Stellung ist wiederum für den Vordergrund  zuständig.

Der Blick auf das wolkenverhangene Rheintal hätte mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit zu einer Unterbelichtung der beiden Paare geführt. Alternativ dazu hätte die Belichtungskorrekturtaste bemüht werden können um das Gesamtbild aufzuhellen. Dies hätte dem Hintergrund geschadet.
Der Aufhellblitz verrichtet seine Arbeit hier wiederum zufriedenstellend.




Die 50 Megapixel-Vollformat-Lüge

Das Hineinpacken von 50 Millionen Pixel auf einen Sensor in der Größe von 24x36mm ist inzwischen möglich und wurde kürzlich von der Firma Canon bei ihrem neuesten Modell EOS 5Ds angewendet. Sony  - gab sich bisher mit 24MP zufrieden - hat sich nun mit ihrem Modell A7IIr ebenfalls dem "Pixelwahn" angeschlossen.

Ich selbst möchte euch meine Erfahrung mit einer 36 Megapixel Nikon Vollformatkamera D800 preisgeben, aber auch auf einen Artikel in der renomierten Fachzeitschrift DOCMA hinweisen.

Das Fotografieren mit einer so hochauflösenden Kamera setzt das Verwenden von den allerbesten Objektiven und ein äusserst genaues Arbeiten voraus. Der Beitrag "Die 50 Megapixellüge" zeigt auf, dass selbst die besten Gläser dieser hohen Auflösung nicht gerecht werden. Freihandaufnahmen mit kritischen Verschlusszeiten, werden viel schneller mit sichtbarer Unschärfe bestraft, als dies bei moderateren Modellen der Fall ist. Um den Schärfeabfall im Randbereich zu vermeiden muss bei kritischer Betrachtung um mindestens zwei Stufen abgeblendet werden, was vielfach das Verwenden eines Statives voraussetzt.

Dass ich  mit meiner Meinung nicht alleine dastehe beweisen die zahlreichen Fachartikel in der Fotoszene.

An erster Stelle möchte ich euch den Beitrag von   Christoph Künne - DOCMA   ans Herz legen.

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Mit Photoshop, Lightroom und Co.

Es gibt viele Gründe um ein Bild aus der Kamera anzupassen, bzw. zu optimieren. Mit obigen Bildbearbeitungsprogrammen gelingt dies

hervorragend.

 

Dazu biete ich jeweils einen abendfüllenden Kennenlernkurs

oder alternativ dazu einen Grundkurs an vier Abenden an.

Die Kurse - Dienstag- und Freitagabend - finden ab vier

Teilnehmern in Götzis statt.

 

Auf Wunsch ist auch ein individuelles Einzeltraining möglich.